Pressemitteilung

BMV finanziert Ausbau des intermodal.sh-Terminal Neumünster

Das Bundesverkehrsministerium (BMV) fördert den Ausbau des intermodal.sh-Terminals in Neumünster. Der Zuwendungsbescheid ging während der parlamentarischen Sommerpause digital in Neumünster ein. „Nach vielen Jahren des Wartens geht es jetzt endlich weiter“, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ingo Dewald. 2019 war das Terminal unbeklagt planfestgestellt worden. Die ursprünglich beschiedene Förderung war in der Covid-Pandemie ausgelaufen. 2024 erfolgte ein erneuter Antrag beim Eisenbahn-Bundesamt des BMV.


Neumünsters Güterbahnhof wird in den kommenden 2 Jahren auf ca. 45.000 m² Umschlagsfläche ausgebaut. Ebenso werden die Gleisanlage erweitert, Schallschutzwände und Zäune errichtet. Regenwasser wird vor Ort in Gruben versickert, um die lokale Wassergewinnung zu gewährleisten. Der Artenschutz erhält durch Pflanzung strukturreicher Hecken neue Habitate. Einschließlich der Umschlaggeräte werden durch intermodal.sh GmbH & Co. KG über 10 mio. € in den Verkehrsknoten Neumünster investiert.


Damit können pro Jahr über 40.000 Lkw-Sendungen in Neumünster auf die Schiene verlagert werden. Am Standort werden über neue 20 Arbeitsplätze für Umschlag und Bahnbetrieb erwartet.


In jüngerer Zeit hat intermodaler Eisenbahnverkehr verstärkte Nachfrage, u.a. wegen hoher Kraftstoffkosten und Lkw-Fahrermangel. „Im Juli hat sich HeidelbergMaterials für die Belieferung des Max Bögl-Werks in Osterrönfeld für die Schiene entschieden“, so Ingo Dewald: „Zum Herbst hin werden 3 Züge pro Woche Nordrhein-Westfalen mit Neumünster verbinden.“


Neumünster, den 11. August 2026 – Geschäftsführung Dipl.-Ing. Ingo Dewald, 0174-2549098