Unternehmenszweck

Kombi-Verkehr

Zielsetzung

Der zentrale Standort in Schleswig-Holstein

Die Verbesserung der logistischen Voraussetzungen im Land und die Stärkung des Bahnverkehrs zur Entlastung des Straßennetzes ist die Agenda von intermodal.sh. Mit Sitz in Neumünster, mitten in Schleswig-Holstein, bietet intermodal.sh den zentral gelegenen Ausgangs- und Endpunkt für intermodale Verkehr von und in die Region. Die Autobahn BAB 7 als zentrale Verkehrsachse zwischen Hamburg und Dänemark ist nur fünf Minuten entfernt – die Schilder an der Abfahrt Neumünster Nord weisen auf das Güterverkehrszentrum (GVZ) hin. Über die A 215 ist die Landeshauptstadt Kiel in Kürze erreichbar; sämtliche Landesteile sind engmaschig durch ein Bundesstraßennetz angebunden. Damit ist eine kurze Anbindung der Straße an die Schiene gewährleistet.

intermodal.sh liegt direkt am Bahnknotenpunkt Neumünster. Mit rund 5000 Arbeitsplätzen in der Logistik-Branche, zu der Logistik, Spedition, Transport und Lager großer Handelsunternehmen gehören, wird Neumünster auch als „Logistik-Hauptstadt“ im Norden bezeichnet.

Von der Straße auf die Schiene und umgekehrt

Die Tätigkeitsfelder der intermodal.sh sind Straße-Schiene-Umschlag, insbesondere für den Huckepack-Verkehr, aber auch Massengüter wie Baustoffe, Holz und Dünger, Zwischenlagerung sowie die Errichtung der hierfür notwendigen Anlagen. 

Als Bauherrin investiert intermodal.sh rund zehn Millionen Euro, die auf der Grundlage der „Förderrichtlinie für Investitionen in Umschlaganlagen des kombinierten Verkehrs“ zu knapp 80 % mit Mitteln des Eisenbahn-Bundesamtes gefördert werden.

 

Vorteile des Kombi-Verkehrs

Gütertransporte über die Schiene sind klimafreundlich dank CO2-Einsparung und gewährleisten eine hohe Transportsicherheit. Beim Kombi-Verkehr verringert sich der Personaleinsatz im Fernverkehr, die Arbeitszeiten werden familienfreundlicher – ein entscheidender Mehrwert mit Blick auf den Fachkräfte- und Fahrermangel. Freiwerdende Fahrzeug- und Personalkapazitäten können für weitere Aufträge genutzt werden – ein Zug ersetzt bis zu 50 Fahrer und Zugmaschinen. Für den Kombi-Verkehr spricht zudem, dass Vor- und Nachläufe vom Fahrverbot an Sonn- u. Feiertagen ausgenommen sind, sich Ladungsgewichte auf 44 to Gesamtgewicht erhöhen und Kosten gespart werden, da Maut nur im Vor- und Nachlauf entfällt.

Relationen

Das KV-Terminal in Neumünster spielt nicht nur für Logistikunternehmen und deren Umschlag von Massengütern und Stückgut eine wichtige Rolle – auch für den Seehafen Kiel und deren Reedereien hat es eine wichtige Bedeutung, da zusätzliche Impulse im Hinterlandverkehr zu erwarten sind. Angestrebt sind Relationen mit dem Rhein-Main-Gebiet, den Niederlanden, in Richtung Nordfriesland, Dänemark und Osteuropa. Durch die Nähe zu Hamburg sollen weitere Lkw-Ladungen auf die Schiene gehen: Vor dem Hintergrund der täglich 200 Lkw-Fahrten aus dem Hamburger Hafen Richtung Norden/an Neumünster vorbei, strebt die intermodal.sh bspw. Containershuttle mit dem Hamburger Hafen an. Ziel ist es, Ladungsströme zu bündeln und bspw. als Wagengruppen gesammelt mit Dänemark auszutauschen.

Eckdaten

  • Zentrale Lage in SH mit großem Einzugsgebiet und guter Anbindung
  • 3,5 km zur BAB 7, gute Anbindung an A 215 und das engmaschige Bundesstraßennetz
  • Synergien aus Umschlag von Massengut und Kombi-Einheiten
  • Reachstacker mit 43 Tonnen Hebekraft
  • Umschlag von
    • Container (Curtain-Side-, Silo/Bulk-Container)
    • Wechselpritschen
    • Lkw-Sattelauflieger
    • Trailer und Walking-Floor-Trailer
  • Ausbauplanung gemäß Planfeststellung
    • Vergrößerung auf 35.000 m² Umschlagfläche
    • Erweiterung auf 1300 m Gleis-Ladekante
    • Züge bis 730 m Länge Europa-Standard ohne Teilung abfertigbar
    • Ziel: Umschlagkapazität: 70.000 Ladeeinheiten/Jahr
    • Digitalisierung im kontinuierlichen Aufbau; traditionelle Arbeitsweise mit Block & Bleistift derzeit noch Bestandteil des Arbeitsalltags
    • Komfortable Terminal-Nutzung durch digitale Erfassung aller Sendungen
    • State-of-the-art Terminal-IT-Lösung mit Kunden-Web-access und OCR-Gate-Scan für I/O-Check